THC-Bustour in Hannover und Region

Fazit der Infomobil-Tour der Drobs Hannover in 2021

Unter dem Titel „Cannabis – gefährliches Halbwissen“ beendet die Drobs Hannover erfolgreich ihre THC-Bustour für 2021.

Die Ausgangslage:
Mitarbeitende der Drobs Hannover haben mit dem STEP-Infomobil Jugendzentren angefahren und dabei ein Experiment gewagt: Sie wollten das Konzept der offenen Jugendarbeit nutzen, um mit einem jugendrelevanten Thema ins Gespräch mit den Besucher:innen zu kommen.

Die Herangehensweise:
Das Thema THC wurde locker aufbereitet, mit verschiedenen Methoden angeboten und die Möglichkeit geschaffen, sich zu informieren. Eine extra gestaltete Plakatserie (siehe unten), ein Quiz rund um das Thema THC / CBD, eine Auswahl von Streckmitteln sowie viel Fachwissen wurden für Diskussionen vorbereitet.

Die Durchführung:
Die Jugendlichen waren eingeladen, sich im Gespräch, im Spiel oder in lockerer Gesprächsrunde mit dem Thema THC / CBD zu beschäftigen. Gewünscht waren ebenso kontroverse Diskussionen.

Die Beobachtung:
Nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Jugendpfleger:innen hatten großen Wissensdurst. Das Thema Cannabis in all seinen Facetten spielt gerade auch in der offenen Jugendarbeit eine große Rolle und interessiert alle Beteiligten.

Die Dokumentation:

Die Schlussfolgerung:
Bei der Schnittstelle offene Jugendarbeit und Suchtprävention zeigt sich, dass eine jugendrelevante Themenauswahl große Aufmerksamkeit zieht. Die Jugendlichen sind gerne im Gespräch. Sie verweilen, wollen sich austauschen und eigene Erfahrungen benennen, ohne Repressionen befürchten zu müssen.

Das Fazit:
Die THC-Bustour stieß auf großen Anklang bei den Jugendlichen. Viele der Besuchenden kamen mit gefährlichem Halbwissen bezogen auf THC, welches mit Hilfe des Angebots zu fundiertem Grundwissen umgewandelt wurde!

Die Drobs Hannover bedankt sich herzlich für die gute Kooperation mit den Jugendzentren. Darüber hinaus freuen sich alle Beteiligten auf das kommende Jahr, in dem erneut der Brückenschlag zwischen Suchtprävention und offener Jugendarbeit mit jugendtypischen Themen gewagt werden soll.


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