Magazin: Prävention

Resilienz - Wie stärke ich meine innere Widerstandsfähigkeit?

Die einen hadern mit Ihrem Schicksal, berufen sich auf ihre schwere Kindheit, die anderen nehmen ihr Leben, trotz aller Lebensumstände in die Hand und werden erfolgreich.

Resilienz = Widerstandskraft
Der Begriff der Resilienz wird in der Psychologie für die menschliche Fähigkeit verwendet, Krisen zu meistern und sie als Anlass für persönliche Entwicklungen zu nutzen.

Die Frage ist also, woher kommt diese Kraft?
Die vererbte Fähigkeit, ein bestimmtes Glückshormon zu produzieren, kann eine Rolle spielen. Erwiesenermaßen wichtig sind auch stabile emotionale Bindungen in der Kindheit und die Fähigkeit, alternative Handlungsstrategien zu entwickeln. Kurzum um – Resilienz ist kein Schicksal sondern etwas Erlernbares.

Unsere Beraterin Andrea Hoffmann aus der Drobs Hannover hat für Sie 3 Übungen zusammengestellt, mit denen Sie ganz leicht von zu Hause beginnen können, Ihre Resilienz-Kraft zu stärken. Ob in der Gemeinschaft oder alleine - unsere Teams in den Beratungen helfen Ihnen gerne. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Stärken Sie Ihre Resilienz-Kraft in 3 Schritten:

Übung 1: Atmen Sie Kraft ein

Manchen Menschen hilft es auch sich Farben dazu vorzustellen. Also zum Beispiel: „ ich atme Kraft und Ruhe (blau) ein und Anspannung und Stress (rot) aus.“


Übung 2: Üben Sie sich positive Augenblicke bewusst wahrzunehmen und zu genießen

Schreiben Sie 10 Tage lang jeden Tag 3 Dinge auf die heute gut waren.

Es können auch kleine Begebenheiten sein, wie:


Übung 3: Thymus Drüse klopfen

Das Klopfen der Thymusdrüse ist eine schnelle und effektive Methode, um Stress abzubauen und Ihre Abwehrkräfte zu steigern. Die Thymusdrüse ist eine endokrine Drüse die für die Produktion von Hormonen verantwortlich ist, die das Immunsystem stärken.

Sie liegt hinter dem Brustbein in der Mitte des Brustkorbes (rot markiert in der Zeichnung). Wenn man darüber tastet, fühlt man eine leichte Erhebung. Sie wird auch der „Gorillapunkt„ genannt, da sich Gorillas auf die Brust trommeln wenn sie sich „stark“ machen.


Also los:

Dazu könnten Sie zum Beispiel laut (oder leise) sagen: