Unterstützung

Eigenverantwortung und ein realistisches Selbstmanagement zu fördern, sieht unser Team als Aufgabe. Statt starren Regeln zu folgen, möchten wir Sie beteiligen und mitentscheiden lassen. Wir bieten Ihnen Unterstützung in allen Lebenslagen und -bereichen an.

Begleitung und Betreuung

Wir unterstützen Sie passend - Durch unser STEP-Netzwerk können wir Ihnen unkompliziert weitere Hilfen anbieten, z.B. Schuldnerberatung, ambulant betreutes Wohnen oder MPU-Beratung. Unsere langjährigen Kontakte bei Behörden, Ärzt*innen und Unternehmen werden Sie ebenso vertrauensvoll begleiten. Gemeinsam finden wir heraus was Ihnen gut tut.

Bezugsperson und Hilfeplan

Nach der Ankunft im Schloß Gestorf entwickeln wir einen Hilfeplan. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir kleine und große Ziele. Die Ziele werden im Verlauf der Betreuung geprüft und gegebenenfalls neu formuliert. Die Akzeptanz der einzelnen Persönlichkeit ist Grundvoraussetzung für fachlich qualifizierte und menschlich orientierte Arbeit.

Für die Zeit des Aufenthalts wird Ihnen eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter als Bezugsperson an die Seite gestellt. Mit dieser Bezugsperson können sie vertrauensvoll zusammenarbeiten. Diese umfangreiche Betreuung wird von uns regelmäßig dokumentiert, so dass wir für die Kostenträger Zwischen- und Abschlussberichte erstellen können.

Substitution und Psychosoziale Betreuung

Wir bieten in unserem Haus auch eine Substitutionsbehandlung an. Ziel dieser Behandlung ist der dauerhafte Ersatz des Drogenkonsums. Auch der Gesundheitszustand soll verbessert und stabilisiert werden. Die Vergabe des Substitutionsmittels erfolgt in unserem Haus. Dafür arbeiten wir eng mit einem niedergelassenen Arzt zusammen.

Zu dieser Behandlung gehört eine psychosoziale Betreuung, die von Ihrer Bezugsperson durchgeführt wird. Ziele dieser Begleitung sind, den Weg ins Arbeitsleben zu ebnen, soziale Unterstützung zu geben oder den Umgang mit Krisensituationen zu ermöglichen.

Umgang mit Rückfällen

Rückfälle sind Ausdruck der Abhängigkeitserkrankung. Wir nehmen jeden Rückfall ernst und begreifen diesen als Zeichen einer Krise, in der die Bewohnerin oder der Bewohner intensive Unterstützung benötigen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln Strategien, die Rückfällen entgegenwirken oder diese merkbar minimieren. Bei Bedarf vermitteln wir auch in eine stationäre Entgiftungsbehandlung.

Heimbeirat

Der Heimbeirat ist eine von den Bewohnern gewählte Interessenvertretung, die sich für die Belange der Bewohnerinnen und Bewohner einsetzt. Der Heimbeirat wird für zwei Jahre gewählt. In dieser Zeit sind sie die Vertretung für ihre Mitbewohnerinnen und Mitbewohner. Sie tragen deren Probleme, Sorgen, Wünsche und Anregungen bei der Einrichtungsleitung vor und regen dadurch oftmals Veränderungen an.

Weiterführende Hilfen

Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam eine Lebensgrundlage, die Ihren Wünschen, Bedürfnissen und Fähigkeiten entspricht. Diese soll Ihnen ermöglichen, sich wieder in ein eigenes Lebensumfeld einzuleben. Aus diesem Grund sind wir eng mit Selbsthilfegruppen, Sozialämtern und Gemeindeinstitutionen vernetzt.

Zentraler Punkt bei der Begleitung und Beratung der Bewohnerinnen und Bewohner ist die psychosoziale Betreuung.

KISS- und KT-Training

Mit Ihrem Einzug entscheiden Sie sich dazu, Ihren Substanzkonsum zu verändern. Dieser Änderungswunsch muss nicht heißen, dass Sie bereit sind abstinent zu leben. Dafür bietet unser geschultes Team Ihnen die freiwilligen Programme "kontrolliertes Trinken (KT)" und "Kompetenz im selbstbestimmten Substanzkonsum (KISS)" an. Beide befähigen Sie, aktiv an einer Veränderung Ihres Suchtmittelkonsums zu arbeiten.

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